News · 3. September 2026

Magomedov trifft auf UFC-Aufsteiger Rowston

Abus Magomedov trifft am 24. Oktober bei UFC 333 in Abu Dhabi auf Cam Rowston. Für den deutschen Top-15-Kämpfer ist der vielseitige Australier ein gefährlicher Test.

Fighterbilder: UFC; Komposition und 16:9-Aufbereitung: CS.C

Abus Magomedovs nächste UFC-Aufgabe steht fest. Der Mittelgewichtler trifft am 24. Oktober bei UFC 333 in Abu Dhabi auf Cam Rowston. Auf dem Papier verteidigt die aktuelle Nummer 14 der Division ihren Rang gegen einen noch unplatzierten Gegner. Sportlich ist die Paarung deutlich riskanter, als diese Rollenverteilung vermuten lässt.

Der Sieg in Baku korrigierte den Kurs

Magomedov geht mit einer Bilanz von 29 Siegen, sieben Niederlagen und einem Unentschieden in den Kampf. Zuletzt bezwang er Michal Oleksiejczuk im Juni in Baku bereits in der ersten Runde per Guillotine. Der Erfolg war eine direkte Antwort auf die Submission-Niederlage gegen Joe Pyfer im Oktober 2025. Inzwischen steht Magomedov wieder unter den besten 15 Mittelgewichtlern der UFC.

Sein Profil ist bekannt: Magomedov kann mit langen Schlägen und Kicks auf Distanz arbeiten, besitzt aber auch ein gefährliches Aufgabegrappling. 14 seiner Siege kamen durch Knockout, acht durch Submission. 16 Kämpfe beendete er in der ersten Runde. Diese Abschlussstärke ist ein Vorteil – sie darf gegen Rowston aber nicht zu einem überhasteten Beginn führen.

Rowston ist kein Aufbaugegner

Cam Rowston steht bei 15 Siegen und drei Niederlagen und hat seine vergangenen sieben Kämpfe gewonnen. Seit seinem UFC-Debüt stoppte er Andre Petroski und Cody Brundage, bevor er Robert Bryczek im Mai über drei Runden einstimmig bezwang. Alle drei Punktrichter werteten den Kampf 30:27 für den Australier.

Der 31-Jährige ist nicht auf einen einzelnen Weg zum Sieg angewiesen. Die UFC führt sechs Knockouts und sieben Submissions in seiner Bilanz. Gegen Bryczek verband er kontrolliertes Striking mit Arbeit am Käfig, Takedowns und Druck aus der Oberlage. Damit stellt er genau die Art von Aufgabe, die Magomedov über mehrere Phasen eines Kampfes diszipliniert lösen muss.

Beide Kämpfer verfügen laut UFC über eine Reichweite von 78 Zoll. Magomedov kann sich daher nicht darauf verlassen, Rowston allein aus sicherer Distanz zu kontrollieren. Er muss die Mitte bestimmen, seine Angriffe sauber vorbereiten und verhindern, dass der Australier Schläge, Clinch und Bodenkampf ohne Unterbrechung miteinander verbindet.

Ein Top-15-Platz steht auf dem Spiel

Für Magomedov ist UFC 333 keine Abkürzung in Richtung Titelkampf. Ein überzeugender Sieg über einen formstarken Gegner würde seinen Rang jedoch festigen und die Tür zu einem Duell mit einem weiteren platzierten Mittelgewichtler öffnen. Eine Niederlage könnte dagegen Rowston in die Rangliste bringen und Magomedovs mühsam zurückgewonnenen Platz kosten.

Gerade darin liegt der Reiz der Ansetzung: Hier trifft kein etablierter Name auf einen bloßen Aufbaugegner. Magomedov muss zeigen, dass er seine Erfahrung und Vielseitigkeit über den gesamten Kampf durchsetzen kann. Rowston bekommt die Chance zu beweisen, dass seine Siegesserie bereits für die Top 15 reicht.

Quellen

Abus Magomedov trifft bei UFC 333 auf Cam Rowston | CS.C