News · 27. September 2026

Max Coga: War das sein letzter Kampf?

Nach seinem Sieg über Christian Jungwirth legt Max Coga einen Handschuh im Käfig ab. Eine Knie-OP und die nächste lange Pause lassen seine Zukunft offen.

Max Coga spricht bei der Pressekonferenz nach OKTAGON 94 über seine Knieverletzung und seine sportliche Zukunft
Standbild: OKTAGON Deutschland, Pressekonferenz nach OKTAGON 94; Bildausschnitt und Aufbereitung: CS.C

Max Coga hat Christian Jungwirth bei OKTAGON 94 nach drei hart umkämpften Runden nach Punkten besiegt. Doch nach dem Comeback am 26. September in Frankfurt ging es nicht nur um seinen Erfolg: Coga legte einen Handschuh im Käfig ab. Auf der anschließenden Pressekonferenz erklärte der 37-Jährige, dass ihm eine Knieoperation und eine weitere lange Pause bevorstehen. Ob er danach noch einmal kämpft, ließ er offen.

Ein Handschuh, kein endgültiger Rücktritt

„Es war ja erstmal nur ein Handschuh, den ich hingelegt habe“, sagte Coga auf die Frage nach einem weiteren Stadionauftritt. Die Geste war damit kein abschließender Rücktritt. Eine Zusage für den nächsten Kampf gab er allerdings ebenfalls nicht. Entscheidend sind zunächst die Operation und die Erholung danach.

Das Knie machte schon in Runde eins Probleme

Nach Cogas Schilderung war das Knie bereits in der Vorbereitung instabil. Gegen Jungwirth habe es schon in der ersten Runde erneut nachgegeben. Er kämpfte mit erheblichen Schmerzen weiter. Auch das Training sei stark eingeschränkt gewesen: Statt Ringen und Bodenarbeit habe er im Wesentlichen stationäres Pratzentraining absolvieren können.

Die Operation ist nach seiner Aussage voraussichtlich im Dezember geplant. Anschließend rechnet Coga mit etwa zwölf Monaten, bevor er wieder ins Training einsteigen kann. Dazu käme die Vorbereitung auf einen neuen Kampf. Seine sportliche Zukunft hängt deshalb nicht allein davon ab, wie der Eingriff verläuft, sondern auch davon, ob er diese lange Rückkehr noch einmal angehen will.

Nach der Handverletzung wartet die nächste Pause

Für Coga wäre es die zweite lange Unterbrechung in Folge. Bei seinem Sieg über Antun Račić im Oktober 2024 erlitt er einen offenen Bruch der rechten Hand. Vier Operationen und eine Knochentransplantation folgten. Erst gegen Jungwirth kehrte er nach fast zwei Jahren zurück. Die Vorgeschichte haben wir in unserer Vorschau auf das deutsche Duell aufgearbeitet.

Sportlich gelang die Rückkehr: Mit dem Sieg steht der Frankfurter bei 28 Siegen, acht Niederlagen und einem Unentschieden. Die übrigen Resultate findest du in unserem Überblick zu OKTAGON 94.

Für einen weiteren Auftritt müsste aus Cogas Sicht auch die Ansetzung stimmen. Er wolle keine beliebigen Kämpfe, sondern eine Herausforderung, die ihn zu einer weiteren aufwendigen Vorbereitung motiviert. Einen endgültigen Rücktritt hat Coga nicht erklärt. Ob er noch einmal in den Käfig steigt, lässt er aber ausdrücklich offen.

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Quellen

Max Coga: Knie-OP und offene Zukunft nach OKTAGON 94 | CS.C