Boxen
Im Boxen sind ausschließlich Schläge mit der gepolsterten Faust auf legale Trefferflächen erlaubt. Tritte, Knie, Ellbogen, Würfe und Bodenkampf sind verboten. Der Kampf wird rundenweise nach dem 10-Point-Must-System bewertet; saubere Treffer, wirksame Aggressivität, Ringkontrolle und Defensive prägen die Wertung.
Kickboxen
Kickboxen ergänzt Boxtechniken um Tritte und – je nach Regelwerk – Knie. Ellbogen und längere Clinchphasen sind in vielen professionellen Kickbox-Regeln nicht erlaubt oder stark begrenzt. GLORY steht für dieses schnelle, auf kontinuierliches Striking ausgerichtete Modell.
Muay Thai
Muay Thai wird als „Kunst der acht Gliedmaßen“ bezeichnet: Fäuste, Ellbogen, Knie und Schienbeine beziehungsweise Füße kommen zum Einsatz. Der Clinch ist ein eigener technischer Bereich, aus dem Knie, Ellbogen und Gleichgewichtsaktionen entstehen. Details unterscheiden sich zwischen traditionellen und modernen Veranstaltungsregeln.
Mixed Martial Arts
MMA verbindet Striking mit Takedowns, Würfen, Bodenkampf und Submissions. Der Kämpfer muss Übergänge zwischen Distanz, Clinch und Boden beherrschen. Das unterscheidet MMA am stärksten von den reinen Standkampfsportarten. MMA-Regeln einfach erklärt führt durch die Grundlagen.
Bare-Knuckle-Boxing
Bare Knuckle bleibt in seinem Kern Boxen: erlaubt sind Faustschläge, nicht Tritte oder Bodenkampf. Gekämpft wird jedoch ohne Boxhandschuhe. Bei BKFC sind Schläge im aktiven Clinch erlaubt und die Runden dauern zwei Minuten. Freie Knöchel verändern Deckung, Distanz und Verletzungsbild.
Submission Grappling und BJJ
Submission Grappling konzentriert sich auf Takedowns, Positionen und Aufgabegriffe, ohne Schläge. Brazilian Jiu-Jitsu ist eine zentrale Grundlage, aber Turnierregeln zu Punkten, Kleidung und erlaubten Griffen variieren. Bei ONE wird Submission Grappling in einer zehnminütigen Runde vor allem über Submissions und ernsthafte Aufgabeversuche entschieden.